Leinenführigkeit ist nicht nur bei jungen Hunden sondern auch bei manchen erwachsenen Hunden eine Baustelle. Die Erklärung ist einfach: Viele Junghunde lernen nicht, wie sie sich an der Leine verhalten sollen. Noch dazu ist es alles andere als normal, überhaupt an einer Leine zu gehen. Unsere Vierbeiner wollen schnüffeln, markieren, toben und spielen. Sie sind soziale Tiere. Eine Leine beschränkt sie also prinzipiell immens im Ausleben ihrer Bedürfnisse. Vollkommen klar, dass die Sache Konfliktpotenzial birgt.
Beim Thema Leinenführigkeit ist noch kein Meister ist vom Himmel gefallen. Doch ein entspanntes An-der-Leine-Gehen lässt sich jeder Fellnase beibringen. Hierbei sind indivduelle Gegebenheiten zu beachten, der eigene Charakter eines Tieres, die Gene und die Erfahrungen – ganz gleich ob beim Pekinesen-Senior oder beim Malamut-Welpen.
Für ein entspanntes Nebenherlaufen an durchhängender Leine sollten also ziemlich viele Voraussetzunen erfüllt sein. Außerdem muss Waldi ganz schön zurückstecken und sich sehr konzentrieren. Wir zwingen ihm nämlich unser Schritttempo auf und lassen ihm keine Möglichkeit, seine Wunschdistanz zu uns einzuhalten. Wir verlangen von ihm, dass er sich auf uns konzentriert und seine eigenen Interessen hintanstellt.
"Die eine" Leinenführigkeitsübung gibt es leider nicht. Es müssen mehrere Faktoren erfüllt sein, damit dein Hund entspannt neben dir an lockerer Leine laufen kann. Mit konsequentem Training wird auch dein Hund leinenführig - und sogar Spaß daran haben.
In unserem Training werden wir uns unter anderem mit diesen Inhalten befassen:
o Theoretische Grundlagen und Überprüfung des Status quo: Wann und warum zieht dein Hund?
o Materialkunde: Geschirr, Halsband, Leine – welches Equipment passt zu euch?
o Geeignete Trainingsorte finden
o Mehr Spaß auf euren Spaziergängen
o Bindungsarbeit: Führung im Alltag übernehmen und unbewusste Bestätigungen vermeiden
o Körpersprachliches Arbeiten
o Impulskontrolle und Frusttoleranz: Ablenkungen widerstehen können
o Plan B: Was tun, wenn es mit der Umsetzung einmal nicht klappt?
Ein gutes Leinenführigkeitstraining ist eine sinnvolle Investition für euer harmonisches Zusammenleben. Mehrmals am Tag gehst du mit deinem Hund spazieren. Aufs Jahr gerechnet kommen da schnell 700 Stunden zusammen. Wie wäre es, wenn das eine ganz entspannte Sache wäre - ohne Kraftakt?
Unser Training ist kleinschrittig, auf dich maßgeschneidert. Deine Arme, Schultern, vor allem aber dein Hund werden es dir danken. Buche jetzt dein Leinenführigkeitstraining bei der Zamperlschickeria. Wir freuen uns auf deine Nachricht.
Mein Name ist Dominik Ehrich. Ich bin Hundetrainer und stehe hinter der Zamperlschickeria. Mit meiner Freundin und unseren beiden Hunden Katl und Ella wohnen wir am Chiemsee.
Ich weiß, wie elementar die kleinen Stellschrauben im Alltag sind. Leinenzug war bei Katl und mir ein großes Thema. Durch einen Unfall war ich extrem unsicher auf den Beinen und konnte die Leine nicht mehr halten, da meine rechte Hand 12-fach gebrochen war. Katl war dann der Meinung, dass sie auf mich aufpassen muss …
Wir haben unseren Alltag verändert, viele neue Rituale etabliert und einen – ja, quasi - „monotonen“ Alltag geschaffen. Für die verunsicherte Katl war das Gold wert und die Leine war recht schnell wieder locker.